Am 30. September fand in der Aula der Albert-Schweitzer-Schule im Zusammenhang mit der Drogenprävention für die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase eine Theateraufführung statt: „Alkohol – Mir geht es gut“, so hieß das Stück, das Sarah Honnen und Koki Lemma dabei auf die Bühne der ASS brachten. Beide gehören zum Weimarer Kultur-Express, der mit seinen Aufführungen Jugendliche dazu motivieren will, sich mit den Hintergründen und Ursachen süchtigen Verhaltens zu beschäftigen; dabei geht es aber nicht um ein generelles Verdammen der Droge, sondern vielmehr um ein Infragestellen von Einstellungen, Verhaltensweisen und Automatismen.

Ganz in diesem Sinne erzählt das Stück die Geschichte zweier Freundinnen, von denen die eine zunächst abstinent ist, durch eine neue Beziehung zum Alkohol kommt und durch falsche Freunde in eine Spirale aus Feiern, Trinken und Abhängigkeit gerät. So wird die Droge zum ständigen Begleiter, so konsumiert sie in unkontrollierter Weise auch tagsüber Alkohol und so landet sie schließlich mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Sie zieht zwar die einzig richtige Konsequenz, indem sie ihren Konsum reduziert, wird aber dennoch Opfer eines nicht selbst verschuldeten Autounfalls und liegt am Ende der Geschichte im Koma.

Durch die authentische Darbietung wurden die eingangs genannten Ziele bei den meisten sicher erreicht; das zeigte sich auch in der abschließenden Diskussionrunde, bei der die Schülerinnen und Schüler mit den beiden Darstellerinnen über Aspekte und Details der Handlung ins Gespräch kamen.
